Auf Hoffnung hin

Zukunftsreise
April 28, 2018

Es ist wild gerade. Seit Wochen beschäftigen uns Zukunftsfragen. Nehmen uns manchmal gänzlich ein. Und um so mehr wir planen, diskutieren & konzeptionieren merken wir, wie wenig wir eigentlich in der Hand haben. Die meisten von uns wissen doch selbst nicht, was die Zukunft bringt. Wo sie in ein paar Monaten leben werden. Manche träumen sich in die große weite Welt, wollen endlich mal rauskommen – andere jetten jede Woche um die Welt & sehnen sich danach, endlich mal irgendwo anzukommen. Das, was die meisten von uns miteinander verbindet, ist eine recht unstete, veränderungsreiche beruflich Situation irgendwo zwischen Ausbildung, Berufseinstieg und Festanstellung… Doch all zu gern würden wir alles in der Hand haben. Vor allem die Zukunft. Die eigene. Und auch die des raumschiffs. In der Hand haben, was kommt. Aber auch: Das, was ist, würden wir manchmal gern festhalten. Wir haben uns irgendwie doch auch so sehr daran gewöhnt, wie das raumschiff gerade ist. Und sich vorzustellen, alles könnte anders werden, das macht manchen wirklich zu schaffen. Doch wir hören auch jetzt nicht auf damit, Verschiedenes auszuprobieren. Experimentieren weiterhin viel. Denn das raumschiff ist ein Ort, an dem ausprobiert werden darf. Nicht alles muss direkt gelingen. Wie ist und bleibt und wird das raumschiff immer wieder jungen Erwachsenen zu einem Raum für Gemeinschaft, Schönheit, Glauben? Wir bleiben uns treu darin, Antworten auf diese Frage nicht nur zu diskutieren, sondern auszuprobieren. Manches von dem, was wir in den zwei Jahren seit der Eröffnung des raumschiffs im Mai 2016 gestaltet haben, trägt. So feiern wir schon zwei Jahre lang regelmäßig Mittwochs Abends #orbit – die Mitte der Woche und des Lebens mit Musik, Momenten der Stille, Achtsamkeit und Segen um 20 Uhr in der Marktkirche. Lange Zeit gab’s vorab immer Stullen so dass wir das Format auch #stullen+segen genannt haben. Stullen gibt’s ab jetzt erstmal nicht mehr. Dafür mehr Freiraum dazu, dass sich vor und nach dieser Feier im Kirchraum noch etwas ereignen kann… Mal sehen was kommt, wir sind gespannt – unser neustes Experiment.
Im Juni eröffnen wir dann erstmals einen Raum für Achtsamkeit mit Meditation, Stille, Yogaübungen und Musik. Raum, um auch mit dem Körper Spiritualität zu erleben und nicht nur in Kopf und Herz. Wieder ein Experiment. Und dann feiern wir am 9. Juni ab 18 Uhr #freiklang: Ein Musikfestival im Herzen der Stadt. Open Air wenn die Sonne scheint. Mit mehr als sechs wunderbaren Musikerinnen und Musikern. Ein ganzer Abend voller wunderbarer Musik. Merkt euch den Termin & kommt vorbei. Es wird famos (-:
Mehr dazu bald hier im blog.
Jetzt leben wir erstmal mit all dem, was wir nicht in der Hand haben, was wir hoffen, ersehnen und wagen auszuprobieren auf Hoffnung hin weiter Richtung Pfingsten. Erwarten heilige Geistkraft. Die uns beseelt, beflügelt, tröstet und trägt.

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