… ein weiteres Jahr.

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Funkeln im Herzen der Stadt

… ein weiteres Jahr.

Bald feiert das raumschiff seinen 4. Geburtstag. Seit vier Jahren feiert es also (meist) wöchentlich die Mitte der Woche und des Lebens. Mal abgesehen von den Pausen oder der Zeit, als #orbit 14-tägig stattfand. Ich mochte die Pausen immer gerne. Sie waren eine gute Unterbrechung. Erst empfand ich sie als Erholung. Und dann packte mich die Sehnsucht. Das raumschiff fehlte mir. 

Das raumschiff ist für mich zum einen der Ort und zum anderen die Menschen. Das Eine ist abhängig von dem Anderen. Der Ort bringt eine gewisse Kontinuität mit sich während sich die Zusammensetzung der Menschen verändert. Gerade erlebe ich das raumschiff vor allem in den „Begegnungen“ mit den Menschen, beim Schreiben, Telefonieren, Sehen (per Video).

Ich konnte den raumschiff-Pausen immer etwas abgewinnen. Sie genießen. Die Unterbrechung des Alltäglichen.
Diese Pause ist anders. 
Sie läutet mein zweites Jahr als beruflich Tätige im raumschiff ein und prägt den Übergang von einem beruflichen Team erneut hin zur einzelnen Pionierin.

Das ist ein kleiner Rückblick:
Ein verrücktes erstes Jahr raumschiff liegt hinter mir. Das erste Jahr in dem ich beruflich bei raumschiff-Aktionen war. Freizeitgestaltung wurde zur beruflichen Tätigkeit. Endlich wieder in einem Team arbeiten. So Vieles war mir vertraut und doch war es wie ein Neuanfang – vor allem für mich. 

Es wurde mir leicht gemacht. Mit einem famosen Start (Einführungsgottesdienst), ermutigenden Gesprächen, bereichernden Begegnungen. DANKE! 
Ich bin so dankbar hier arbeiten zu dürfen. 
Es war gerade zu Anfang nicht ganz leicht uns als berufliches Team zu finden. Glücklicherweise stimmt die persönliche Ebene. Wir fordern uns gegenseitig heraus und an anderen Stellen bin ich einfach zutiefst beglückt, dass wir ähnlich empfinden. Gerade jetzt hilft uns diese gemeinsame Basis. Ich bin so dankbar für all das, was wir ausprobieren dürfen, wo wir uns gegenseitig ermutigen etwas abzusagen und auch neue Schritte zu gehen, oder doch vermeintlich „Altem“ neuen Raum zu geben. 

Gerade jetzt blicke ich gerne zurück. Bin verwundert und erfreut und blicke gespannt nach vorne.

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