Willkommen, Constantin!

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Das raumschiff hat, nach drei grandiosen Praktikantinnen, nun seinen ersten (männlichen) Praktikanten. Seit ein paar Tagen sitzt Constantin mit uns im Büro oder im blauen Kubus der Marktkirche und steckt alle mit seiner guten Laune an. Sechs Wochen wird er bei uns bleiben, raumschiff erleben und gestalten. Da ist November/Dezember eine besonders spannende Zeit, mit Adventskalenderaktion, Waldweihnacht und dem trubeligen Weihnachtsmarkt vor dem raumschiff. Wir freuen uns ordentlich, dass du da bist, Constantin, und sagen: Willkommen!

Und nun, Vorhang auf für Constantin:

Während ich hier bei einer Schale Müsli, Porridge, einer Banane, einem Glas O-Saft und einer Tasse Tee sitze, was sehr bezeichnend für mich ist, überlege ich, was euch wohl an meiner Person besonders interessieren könnte, was ihr wohl gerne wissen wollt. Ich erzähle nämlich immer gerne sehr viel. Jetzt muss ich das in Schrift umsetzen und auf eine gewisse Anzahl an Zeichen reduzieren. Mal gucken, ob mir das gelingt.

Frage #1, die ihr mir stellen könntet: Warum stelle ich mich hier eigentlich vor?

Ich mache hier bei raumschiff.ruhr seit Montag im Rahmen meines Studiums „Theologie, Sozialraum und Innovation“ ein 40-tägiges Praktikum.

#2: Wer bin ich eigentlich?

Ich bin Constantin
Ich bin 22
Ich bin Grünkohlliebhaber
Ich bin Dorfkind
Ich bin aufgewachsen im Oldenburger Land
Ich bin Ex-Wahl-Gelsenkirchener
Ich bin Schalke-Fan
Ich bin seit zwei Jahren Berliner
Ich bin Student des Studiengangs „Theologie, Sozialraum und Innovation“ am TSB
Ich bin Fünftsemester
Ich bin Mitarbeiter einer kleinen Stiftung
Ich bin Co-Koordinator eines Mentoringprogramms
Ich bin Mentee und Mentor
Ich bin Online-Seelsorger
Ich bin Hobby-Erlebnispädagoge
Ich bin großer Bruder zweier Schwestern
Ich bin Christ
Ich bin engagiert
Ich bin kreativ weiterdenkend
Ich bin quer- und um die Ecke denkend
Ich bin Über-den-Tellerrand-Schauer
Ich bin kritisch hinterfragend
Ich bin Visionär
Ich bin Zuhörer
Ich bin Vielreder
Ich bin weltoffen
Ich bin offen für Neues
Ich bin Mensch

#3: Warum mache ich dieses Praktikum bei raumschiff.ruhr?

Teil des Studiengangs „Theologie, Sozialraum und Innovation“ am Theologischen Studienzentrums Berlin ist ein 6-wöchiges Gemeindeentwicklungs-Blockpraktikum. Mir war es wichtig, dies in einer jungen Gemeinde und möglichst im Ruhrgebiet zu machen. Ich hatte einige Ideen, aber das raumschiff.ruhr kannte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht. Da ich aber mit all meinen Ideen nicht so 100% Prozent zufrieden war, habe ich meine Follower auf Instagram gefragt, ob die noch Empfehlungen hätten, darauf hat sich eine junge Pfarreirin aus der Rheinischen Kirche bei mir gemeldet und mir das Raumschiff.Ruhr empfohlen. Ich habe mich dann direkt darüber schlau gemacht und gemerkt, dass das total mein Interesse weckt und sich in meinem Herzen was tut, worauf ich direkt den Kontakt zu der lieben Kirsten und der lieben Hanna hergestellt habe und im Gespräch mit ihnen dann festgestellt habe, dass ich hier tatsächlich meine Lernziele erreichen und in meinem dringendsten Fragen hier möglicherweise ein Stück weiter kommen kann.

Diese lauten z.B.: Wie sieht Kirche von morgen aus? Wie kann Kirche relevant und ansprechend sein? Wie können sich die verschiedenen Generationen und Milieus in der Kirche wohlfühlen? Wie kann Kirche den Spagat zwischen Tradtionen bewahren und Innovationen wagen schaffen? Wie kann man frischen Wind in die Kirche bringen? Wie kann man das Evangelium heutzutage so kommunizieren, dass es Gehör findet?

Ich freue mich, euch kennenzulernen und mit euch über unsere Erfahrungen, diese Fragen oder auch andere Fragen, die euch auf dem Herzen liegen oder euch in den Sinn kommen, ins Gespräch zu kommen.

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